Betroffenenberatung sucht eine*n neue Berater*in

(Foto: Katerina Kerdi)

Betroffenenberatung sucht eine*n Berater*in 

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Berater*in für Betroffene rechter, rassistischer, antisemitischer und menschenfeindlicher Gewalt. Arbeitsort ist Hildesheim, die Beratungen finden im Süden Niedersachsens statt.

Der Asyl e.V. tritt seit mehr als 25 Jahren für die Belange und Rechte von Migrant*innen und Geflüchteten ein. Wir bieten Beratung zu allen Themenbereichen von Migration und Integration an und unterstützen durch verschiedene Projekte.

Mit dem Projekt der Betroffenenberatung helfen wir Betroffenen bei der Bewältigung und Aufarbeitung von gewalttätigen Übergriffen mit rechtem, rassistischem, antisemitischem oder menschenfeindlichem Hintergrund. Hierfür suchen wir jetzt ein*e Berater*in in Vollzeit (39 Std./Woche), nach Absprache TZ möglich.

Zu den Aufgaben der Berater*innen gehören insbesondere:
• (aufsuchende) Beratung Betroffener rechter, rassistischer, antisemitischer und anderer Formen menschenfeindlicher Gewalt in Süd-Niedersachsen
• Betreuung, Begleitung und Dokumentation der Fälle
• Soziale Begleitung der Betroffenen und bei Bedarf Weiterleitung in weitere (z.B. therapeutische) Betreuungsangebote
• Netzwerk-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung des Projekts
• Empowerment-Arbeit mit Betroffenengruppen

Ihr Profil:
• abgeschlossenes Studium oder Berufsausbildung in den Bereichen Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, (Interkulturelle) Psychologie, Migrations-, Sozial- oder Rechtswissenschaften und ähnlichen
Studiengängen oder eine vergleichbare Qualifikation
• Erfahrungen in der (psycho-)sozialen Beratung, empathischer und professioneller Umgang mit ratsuchenden Klient*innen
• Erfahrungen in der Arbeit mit von Gewalt betroffenen Menschen und Kenntnisse in den Bereichen Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Viktimologie und Traumatologie sind von Vorteil
• Kenntnisse über bestehende Unterstützungsstrukturen in den Themenfeldern Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sowie der Opferhilfe Niedersachsen, Verbindungen zu unterstützenden Netzwerken marginalisierter Communities
• Nachweisbare interkulturelle und Gender-Kompetenzen

Wir bieten:
• Mitarbeit in einem jungen und motivierten Team, das viel Raum für professionelle Entwicklung bietet
• kollegiale Fachberatung
• regelmäßige Team-Supervision
• großen Gestaltungsspielraum bei eigenverantwortlicher Arbeit

Auch Bewerbungen von Masterstudierenden und Sozialpädagog*innen für das Anerkennungsjahr sind willkommen. Da wir an die Projektfinanzierung gebunden sind, besteht vorerst eine Befristung bis zum Jahresende. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt.

Hinweis: Wenn Sie sich zu BIPoC-, LGBTQIA+-Community, Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte oder anderen Gruppierungen von Menschen, die rassistische oder gesellschaftliche Ausgrenzung erfahren, zugehörig fühlen, freuen wir uns besonders auf Ihre Bewerbung! Auch anerkannt schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie darauf ggf. bereits in der Bewerbung hin.

Wir konnten Ihr Interesse wecken?

Dann senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen an: betroffenenberatung@asyl-ev.de

Auch Rückfragen gern per Mail oder telefonisch: 0179 1255333 oder 0159 06849290

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

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